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    Dunnerknispel, das ist keine Kolumne, das ist ein Komplett-Verriss der Bundes-CDU: "Das Chefchen“wiwo.de/politik/deutschland/fr…Tenor: „Er kann es nicht“. Auf allen Ebenen Inkompetenz vom „Chefchen" über's Regierungspersonal bis in die Programmatik. Völlig aus der Zeit gefallen bezüglich Themen und Umgang mit Menschen.Leider eine sehr zutreffende Analyse.—— ZitatDas Kernproblem von Friedrich Merz ist, dass er in diesem Sinne nicht unternehmerisch genug agiert. Dass er seiner Partei vorsitzt und als Bundeskanzler amtiert. Aber dabei weder die CDU führt noch das Land regiert. Weil es ihm an Autorität mangelt. Weil er das politische Handwerk nicht gelernt hat. Und weil er offenbar keine Berater hat, die ihn herausfordern, strategisch und industriepolitisch zu bedenken, dass es die alte, flache Wirtschaftswelt, in der er gedanklich groß geworden ist, nicht mehr gibt. Das vor allem.CEO Friedrich Merz? Schön wär’s. Der Kanzler hat noch nicht mal im Ansatz eine Vorstellung davon entwickelt, wie er das exportorientierte Deutschland-Unternehmen in einer Welt zu situieren gedenkt, die nicht mehr von offenen Märkten, Seewegen und rechtssicherer Regelhaftigkeit geprägt sein wird, sondern von Rohstoffkonkurrenz, Zöllen und Handelshemmnissen, politisch scharf gestellten Abhängigkeiten und nationalkapitalistischen Egoismen.Er ist, neben Wirtschaftsministerin Katherina Reiche, vor allem als Wirtschaftskanzler: eine Leerstelle. …Stattdessen erwecken Merz und Reiche jeden Tag den Eindruck, dass die Gegenwart ihnen enteilt. Überhaupt scheint niemand in der Unionsführung auch nur die leiseste Idee davon zu haben, was man sich im Präsens der Finanzkrisen und Schuldenberge, Niedrigzinsen und Kapitalkonzentrationen, Vermögensblasen und Plattformkonzerne, der Steuerflucht und Datenausbeutung, des Bitcoin und der ökologischen Transformation, des Staatskapitalismus in China und des Ressourcenwettlaufs, der explodierenden Großstadtmieten und sinkenden Eigentumsquoten noch unter einer ‚Sozialen Marktwirtschaft‘ vorzustellen hätte. …Denn Merz und Reiche beschimpfen den Wegfall tausender Arbeitsplätze und 2,8 Prozent Inflation noch immer, als könnten sie das alles auf Putin oder Trump, Scholz oder Habeck schieben, mithin davon ablenken, dass sie nichts und wieder nichts mit diesem Land anzufangen wissen – und nicht mal im Traum daran denken, eine neue Geschäftsidee für den Standort zu diskutieren.Was hat Merz dazu zu sagen, dass volkswirtschaftliche Interessen und betriebswirtschaftliche Logiken der Dax-Konzerne (Local for Local) nicht mehr kongruent sind, das alte Exportmodell Deutschlands unterlaufen? Wo bleibt seine Initiative für eine Sicherheits-, Verteidigungs- und Kapitalmarktunion?Mit welchen Schritten gedenkt er, den Draghi-Report aus dem Jahr 2023 zur Verbesserung der europäischen Wettbewerbsfähigkeit gegenüber einem staatskapitalistisch aggressiven China und einer erpresserisch auftretenden Trump-USA auszugestalten?Welche Industrien und Infrastrukturen sind so ‚kritisch‘, dass sie politisch geschützt gehören? Und: Was ist jetzt eigentlich mit Batteriefabriken, E-Autos, Energiewende und grünem Stahl – wollen wir das oder nicht und wenn ja: zu welchen Bedingungen, mit welchen Förderungen?Mal sehen. Vielleicht kommt Merz ja gut erholt aus dem Urlaub. Wagt ein bisschen mehr Chef und deutlich weniger Gehabe. Viele Chancen, sich als CEO zu profilieren, der Partei und des Landes, bleiben ihm nicht mehr.—— Ende#CDU #MerzWeg——